Wände & Decken

Gewusst wie: Erstellen einer temporären Mauer


Wenn Sie mit der Raumaufteilung nicht leben können, ist eine temporäre Wand möglicherweise genau die richtige Lösung. Seit Jahrzehnten verlassen sich die Mieter auf provisorische Wände, um unter weniger idealen Umständen „funktionieren zu lassen“ und Wohnzimmer abzuschneiden, um private Schlafzimmer zu schaffen. Auch Hausbesitzer können von provisorischen Wänden profitieren: Mit Building One können Sie beurteilen, ob sich eine geplante Änderung lohnt. Und da sich eine temporäre Wand nicht in den Rahmen einfügt, ist das Entfernen mit einem Minimum an Unordnung ganz einfach!

Warum sollten Sie also warten, um ein Büro aus einem offenen Grundriss herauszuschneiden, oder eine raumhohe Trennwand installieren, um die Küchenunordnung vor dem Blick auf das Wohnzimmer zu verbergen? Befolgen Sie diese Schritte, um zu sehen, wie beide in Ihrem Raum aussehen. So bauen Sie eine temporäre Wand.

Hinweis: Stellen Sie vor dem Bau einer provisorischen Mauer sicher, dass Sie die örtlichen Bauvorschriften überprüfen und die einschlägigen Bestimmungen genau beachten. Wenden Sie sich bei Bedarf an Ihre städtische Bauabteilung, um weitere Informationen zu erhalten. Den Mietern wird empfohlen, den Bauherrn oder die Verwaltungsgesellschaft um Erlaubnis zu bitten.

MATERIALIEN UND WERKZEUGE Verfügbar bei Amazon
- Schwellerabdichtung
- 2 × 4 Schnittholz
- Holzscheiben
- Trockenbau
- Nägel oder Schrauben
- Kreissäge
- Bohren
- Hammer

SCHRITT 1: Tragen Sie die Schwellerabdichtung auf die Oberflächen auf, die die provisorische Wand berühren wird.

Schwellerdichtung ist vielen Heimwerkern fremd, auch jenen, die zahlreiche Projekte erfolgreich abgeschlossen haben. Hier erfüllt der ¼ Zoll dicke Schaum zwei Funktionen. Erstens schützt es den vorhandenen Boden, die Wände und die Decke vor Beschädigungen. Zweitens, und was noch wichtiger ist, liefert die Schwellendichtung den erforderlichen Druck, um die provisorische Wand überall dort zu sichern, wo Sie sie positionieren möchten.

SCHRITT 2: Schneiden Sie ein Paar 2x4s auf die Länge, die die temporäre Wand haben soll.

Diese beiden Holzstücke werden als "Platten" bezeichnet. Sie bilden jeweils den oberen und unteren Rand der Wand.

SCHRITT 3: Schneiden Sie zwei weitere 2x4s zu, um 3 Zoll von der Deckenhöhe entfernt zu sein.

Messen Sie als nächstes die Höhe vom Boden bis zur Decke. Da diese Höhe variieren kann, ist es ratsam, zweimal zu messen: einmal für den linken Rand der temporären Wand, dann wieder für den rechten Rand. Subtrahieren Sie drei Zoll von jeder Messung und schneiden Sie dann 2 × 4, um jeder Länge zu entsprechen. Dies sind die Endstollen.

SCHRITT 4: Montieren Sie vertikale Stehbolzen zwischen der oberen und unteren Platte der provisorischen Wand.

Setzen Sie die Bodenplatte über die Schwellerdichtung, die Sie bereits auf den Boden aufgebracht haben. Bitten Sie als Nächstes einen Helfer, die obere Platte mit der Schwellendichtung zwischen der Platte und der Decke hochzuhalten, während Sie die Endstifte einklemmen. (Denken Sie daran, dass die Schwellerabdichtung auch an den vorhandenen Wänden entlang verlaufen muss, an denen Sie die vertikalen Elemente anbringen.) Wenn einer der Stollen überredet werden muss, fest zwischen die Platten zu passen, klopfen Sie ihn mit einem Hammer hinein.

Sind die Stollen zu groß? Schneiden Sie etwas Höhe mit einer Schleifmaschine oder Kreissäge ab und versuchen Sie es dann erneut. Verwenden Sie bei kurzen Bolzen eine oder mehrere Holzscheiben, um die Lücke zu schließen.

SCHRITT 5: Die äußeren Stehbolzen an die Platten nageln oder anschrauben.

Nachdem Sie den Wandumfang festgelegt haben, befestigen Sie die Endstifte mit Nägeln oder Schrauben in den Platten (letztere lassen sich leichter entfernen). Für zusätzliche Stabilität, besonders wenn Sie Kinder haben oder vorhaben, eine Tür zu installieren, ist es klug, die obere Platte an den nächsten Deckenbalken zu nageln oder anzuschrauben.


SCHRITT 6: Installieren Sie zusätzliche Stehbolzen und befestigen Sie die Trockenbauplatten mit Schrauben.

Installieren Sie die restlichen Stehbolzen in Abständen von 16 oder 24 Zoll. (Wenn Sie zu diesem Zeitpunkt die Schallübertragung durch die provisorische Wand verhindern möchten, fügen Sie in den Stollenhohlräumen eine Glasfaserisolierung hinzu.) Stellen Sie schließlich die Trockenbauplatten auf. Zum leichteren Entfernen werden später Schrauben empfohlen.

SCHRITT 7: Beenden Sie die Wand, wie Sie möchten.

Einige mögen mit dem rudimentären Aussehen von unvollendeten Trockenbauwänden vollkommen zufrieden sein. Andere möchten die Oberfläche streichen oder sogar die Fußleiste anbringen. Viel hängt vom Zweck der temporären Wand ab, aber es ist durchaus möglich, dass sie Ihren permanenten Wänden ähnelt. Aber denken Sie daran, je mehr Sie hinzufügen, desto mehr müssen Sie schließlich abheben.

Folgen Sie Ihrem Gestaltungssinn und tun Sie, was Sie glücklich macht. Immerhin ist es Ihr (neu definierter) Raum!